Umjubeltes Lehrerkonzert
„Wir dachten, um solch ein Konzert zu erleben, müssten wir bis nach Köln fahren“ – so formulierte es eine Besucherin nach dem Lehrerkonzert „Beyond the Borders“ der Musikschule Vulkaneifel im Forum Daun. Zuvor hatte sie gemeinsam mit knapp 200 weiteren Gästen ein musikalisches Programm erleben dürfen, das durch seine Vielfältigkeit bestach. So erklang allein die Violine beispielsweise einmal mit melancholischer Filmmusik, dann im Duo mit Akkordeon in argentinischer Tangomusik und im Zusammenspiel mit der Domra, einer Form der Mandoline, im temperamentvollen „Tico – Tico“ des brasilianischen Komponisten Z. de Abreu. Die Domra wiederum brillierte gemeinsam mit Klavier in einem feurigen Csardas, bei dem das Publikum es sich nicht nehmen ließ, mit zu klatschen. Ob das zart-schwärmerische Flügelhorn oder das frech-fetzige Saxophon – das Publikum feierte alle Beiträge gleichermaßen.
Zum mitreißenden und emotionalen Schlusspunkt mit „Yo soi Maria“ aus Astor Piazzollas Tango – Oper „Maria de Buenos Aires“ vereinigten sich dann noch Gesang, Violine, Akkordeon, Klavier und Schlagzeug auf der Bühne.
Die Lehrkräfte der Musikschule Vulkaneifel zeigten an diesem Abend in beeindruckender Weise ihre große musikalische Bandbreite, die sie selbstverständlich auch in ihrem Unterricht auszeichnet. Passend dazu waren die Schlussworte der Musikschulleiterin Claudia Scheiner, die mit Humor und interessanten Informationen durchs Programm führte: „So bedeutet musikalische Bildung doch auch, immer wieder neue ästhetische Erfahrungen zu machen. Das gilt für Lehrkräfte, Schüler und das Publikum gleichermaßen.“
